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Ach, ich könnt eigentlich über mich selbst lachen... Warum ich so bescheuert bin... So gutgläubig und naiv...
Ich bin einfach eine zu gute Seele... Ich glaub schon...
Warum unterstütze ich Tierschutz, warum hänge ich an psychisch kranken Menschen, warum sind mir oberflächliche Gespräche einfach zu oberflächlich?
Sorry, aber was soll ich anderes als mich verloren fühlen in dieser Welt?!?

So langsam aber sicher werde ich ja auch älter... Und die Allerjüngste bin ich nicht mehr. Und die Zeit zieht vorbei wie nix und zack ist das Leben vorbei. Und ich frage mich, ob ich jemals glücklich sein werde oder zumindest ansatzweise zufrieden... Nö, ich glaube nicht...

Ich bin voll alkoholabhängig... Aber es musste irgendwie so kommen. Ich muss unbedingt aufhören, aber ich will gar nicht aufhören. Wie soll ich denn jeden einzelnen Tag überstehen? Ich muss mir diese Qual nicht geben. Da sauf ich lieber. Wen stört es? Ach ich hab ein Kind. Das tut mir Leid, aber es ist dann eben nicht nur mein Schicksal sondern auch ihres.
Ich muss dies, ich muss das, ich muss jenes?! Ich muss rein gar nix!!! Und wenn dann muss ich aufs Klo und scheisse auf alles! So sieht das aus.

Ich weiß ganz genau, wie ich hier rüberkomme. Wie so ne olle Assibraut. Nicht ganz dicht, aber immer dicht. Aber von irgendwelchen asozialen Menschengruppen möchte ich mich distanzieren, weil ich was anderes bin. Ich bin schon was Besonderes. Ich bin eigentlich ein guter Mensch, wo aber niemand anders erkennt, wie gut ich bin. Meine Liebe ist umsonst. Ich trage viel Liebe in mir, die darauf wartet, gebraucht zu werden. Aber wer braucht schon sowas? Wer braucht das in der heutigen Welt? Es werden nur Ellenbogen gebraucht und Fäuste. Die habe ich auch, aber die finde ich nicht so schön. Ich will nur lieben und geliebt werden. Leider haben die Menschen vergessen, dass sie dazu fähig sind. Einer für alle, alle für einen, das gibt es nicht mehr, heute heißt es jeder gegen jeden.

Aus mir hätte echt was werden können. Ich hätte nen super Abi hinlegen können und studieren. Ich hätte gut Geld verdienen können. Wenn alles anders gelaufen wäre. Wenn die Menschen nicht so schlecht wären, angefangen bei den Eltern. Ja, jetzt kommt mir wieder mit Sprüchen wie jeder ist seines Glückes Schmied. Sorry, aber genau wie Liebe kann man auch Glück nicht erzwingen. Und wenn alle Kraft dafür draufgeht, den Alltag überhaupt irgendwie zu bewältigen, wie soll dann noch Kraft übrig bleiben für sonstiges Wohlergehen? Never ever.
So und so ist alles vorbestimmt. Und wenn das jetzt heißt, dass ich mich selbst zugrunde richte und frühzeitig durch Alk oder sonstwas sterbe, dann ist das so und dann werde ich wahrscheinlich irgendwann noch mal geboren. Meine Hoffnung ist ja, dass der Mensch die Welt bis dahin komplett zerstört hat, sodass ich hierher nicht nochmal kommen muss. Lange dauert das eh nicht mehr, bis die Menschheit sich selbst und den Planeten komplett kaputt gemacht hat. Ich hab schon immer gesagt, dass der Mensch der Krebs dieses Planeten ist. Und es ist nicht mehr aufzuhalten. Aber ich bin froh, dass ich wahrscheinlich noch vor dem Ende von allem hier weg sein werde. Weil das, was auf die Menschen zukommt, bestimmt richtig grässlich sein wird. Oder aber ich werde dann direkt hinein geboren. Dann ist es so.

Es ist ja auch so, dass ich nachts nur Schlechtes träume. Immer. Ich träume alles Mögliche, aber immer bin ich angearscht, immer habe ich Angst, immer muss ich kämpfen, immer sind alle gegen mich. Das ist nicht schön.
12.1.19 01:21


Es gibt schon wieder so viel zu erzählen. Es passiert gar nichts und doch so viel...

Da fällt mir gerade ein, dass hier in der Stadt ein Doppelgänger von S. unterwegs ist. Weil ich denjenigen heute zum zweiten Mal gesehen habe beim Einkaufen. Wirklich absolut zum Verwechseln ähnlich. Selbe Klamotten, selber Stil, selbe Brille, selber Bart, selbe Haare... Schon beim ersten Mal als ich ihn gesehen hatte, da hatte ich voll Paranoia, weil ich und S. uns damals aus dem Weg gegangen waren... Aber er war es ja nicht... Auf jeden Fall verstehen ich und S. uns mittlerweile relativ gut. So langsam kommen wir einem geregelten Ablauf etwas näher, was das Kind anbelangt...

Und ähm ja...

Vielleicht bin ich selber eine Narzisstin oder habe zumindest ausgeprägte narzisstische Züge. Weil Borderliner ja auch zum Cluster B gehören und die sind ja alle irgendwie ähnlich. Bzw laut einer Youtuberin sind die alle narzisstisch. Ihr Kanal gefällt mir und der hilft auch wirklich weiter. Aber in der Hinsicht muss ich sagen, nein, sie hat Unrecht. Die Übergänge sind natürlich fließend, es gibt Mischformen, auf manche Menschen trifft mehreres zu... Aber niemals sind alle Borderliner auch gleich Narzissten! Das ist ein großer Unterschied! Zugleich unterstellt sie den Narzissten ja auch grundsätzlich eine böse Absicht in ihrem Handeln, womit ich auch nicht konform gehe.
Ich weiß, ich weiß gar nix. Ich habe mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt und ich kenne ein Fallbeispiel. Nur eins. Aber ein Richtiges.
Und so viele Leute im Internet berichten, dass ihr Bauchgefühl es ihnen die ganze Zeit gesagt hätte, dass sie belogen werden, betrogen, ausgenutzt und verarscht. Aber sie konnten sich nicht lösen von diesem schrecklichen Menschen.
Bei mir ist das ein bisschen anders. Ich weiß, dass ich belogen und missbraucht werde. Ich bin nicht leichtgläubig. Ich lass das auch nicht ewig mit mir machen und ich versuche es währenddessen auch nicht zu sehr an mich ran zu lassen. Denn noch gebe ich nicht auf. Denn mein Bauchgefühl sagt mir, dass hinter dieser Fassade etwas ist. Etwas, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Etwas, das man nicht sehen kann, aber ich höre es und fühle es. Ich falle nicht auf seine Maschen herein! Zumindest nicht auf alle. Und das bemerkt er! Und das macht ihn verrückt! Das fasziniert ihn auch. Die Frage ist, ob er das erkennt, dass ich in ihm so viel erkenne... Und ob er sich darauf einlässt um das ganze Leiden zu beenden und ein völlig neues Leben kennenzulernen...
9.1.19 00:42


Erst nur Entwurf, jetzt doch veröffentlichter Eintrag

Ich muss manchmal schmunzeln wenn ich mir Seiten im Internet ansehe oder etwas lese über Narzissmus. Weil das wirklich alles genau zutrifft auf Y.. Das ist unglaublich.
Allerdings, nachdem ich mich nun wirklich schon weitreichender mit der Sache auseinander gesetzt habe, würde ich jetzt nicht davon ausgehen, dass alle Narzissten ihre Handlungen mit bösem Vorsatz tun. Denn es ist so: sie wollen ja möglicherweise gar niemanden verletzen, aber sie bemerken es nicht, wenn sie gerade dabei sind, es zu tun und sie denken nicht über etwaige Folgen ihres Verhaltens nach. Weil sie ganz automatisch in ihr Muster verfallen. Und sie verstehen es auch nicht, wenn ihnen hinterher jemand sagt, dass ihr Verhalten ziemlich grausam oder unangemessen gewesen sei. Es ist ihre Persönlichkeit. Sie sind so geprägt. Und das schon von Kindesbeinen an. Und was dazu geführt hat, ist in der Regel wirklich nicht schön.
Natürlich sollte das für andere Menschen kein Grund sein, solches Verhalten ihnen gegenüber zu tolerieren.
Und wenn ein Narzisst sich vielleicht irgendwann im Leben darüber bewusst wird, dass er gestört ist oder sogar erkannt hat, welche Störung er hat, spätestens dann steht er in der Verantwortung gegenüber anderen Menschen. Und der ein oder andere wird vielleicht den Versuch unternehmen, etwas an seiner Persönlichkeit zu verändern. Sofern ihm nicht wirklich alles und jeder egal ist.
Na klar, natürlich nicht alle. Vielmals erkennt ja auch das Umfeld oder der Narzisst selber nicht diese Krankheit als solche. Viele Narzissten werden bestimmt nur als Arschloch abgestempelt. Weil das Verhalten eben so ist.
Ich glaube das ist eine der schlimmsten Persönlichkeitsstörungen überhaupt. Nicht nur wegen der schwerwiegenden Folgen für die Opfer des Kranken, auch weil es zur Besserung oder Heilung wirklich jahrelange Therapie erfordert, wo ohne festen Willen des Kranken absolut gar nichts zu erreichen ist...
So viel heute von meiner Seite.
Ich werd noch zur Narzissmus-Expertin, ich sags euch. Hahahaha.
3.1.19 00:30


ich bin so kaputt. aber richtig.
ich weiß es nicht. ich weiß nicht, was ich glauben soll.
kann ich mich so sehr täuschen?
kann er so gut schauspielern?
bin ich wirklich so dumm?
bin ich blind vor liebe?
ich, die immer auf nummer sicher geht. wie kann mir so etwas passieren?
nein, ich kann es nicht glauben.
aber alles ergibt sinn, alles spricht dafür.
ich dachte, ich sehe sein herz.
es klingt immer noch so glaubwürdig.
wie kann ich das durchmachen?
wie viel wahrheit steckt dahinter?
es ist so besonders.
ich lasse mich nicht blenden.
oder bin ich geblendet?
das wäre wirklich das mieseste, was mir passieren konnte.
aber ich verstehe es nicht.
ich heule mir die seele aus dem leib.
ich muss schreien.
und jetzt ist mein herz wieder aufgestanden. aufgestanden um weiter zu kämpfen... warum?!?
warum kann ich nicht auf meinen verstand hören?
ich weiß es nicht, ob seine manipulation so eine große macht auf mich hat, oder ob es eine andere höhere macht ist, die mit mir spielt. oder die mich zu meinem glück zwingt. ich weiß es nicht.
warum soll ich nicht an das glück glauben?
und was habe ich zu verlieren?
diese schmerzen sind schon schlimm, ja. und definitiv werde ich aus der ganzen geschichte etwas lernen. ich lerne jeden tag.
bisher führt es mich halt weiter in meinem glauben. ist das nicht ehrenswert? hahhah.
vielleicht brauch ich auch einfach nur den schmerz.
ich brauch immer schmerz.
wenn es nicht jemand anders tut, mache ich es selber.
kann es sein, dass mich der schmerz stark macht?
es ist wirklich zum heulen. aber es passiert immer wieder.
ich habe keine ahnung. ich erkenne mich selbst auch nicht mehr wieder. ok, ich wusste auch nie, wer ich wirklich bin, aber man hat ja ein bild von sich, was nun ein ganz anderes ist als vor einigen jahren.
was ich auch meine, ist, dass ich noch nie einem kerl so hinterher gelaufen bin. ich bin normalerweise diejenige, die bei kleinigkeiten in die luft geht und die sich sofort sagt, er soll mich am arsch lecken, wenn er sich nicht meldet...
ich bleibe bei ihm erstaunlich ruhig und geduldig. ich versuche ihn wieder und wieder zu erreichen auf dem handy. warum tue ich das???
bin ich nur verzweifelt? aber was hilft dagegen?
1.1.19 00:34


Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich lasse es richtig krachen und ertränke mein Leid in Alkohol. Ja ok, morgen ist erst Silvester. Dann eben morgen auch noch mal!
30.12.18 22:55


Leben in Metaphern...

Mein Leben war schon immer eine Katastrophe. Mein Leben gleicht einem Tanz auf einem Seil, kann man sagen. Und dabei bin ich von Natur aus sehr ungeschickt. Es ist immer wackelig. Manchmal richtig krass. Ich kann nicht einfach mich am Seil festklammern und mich rüberziehen, nein, ich muss tanzen! Ich muss balancieren, ich muss mich drehen, ich muss springen. Wenn ich falle, muss ich mit der Hand nach dem Seil greifen und mich daran irgendwie wieder hochziehen. Bei meinem Gewicht nicht einfach.
Bei anderen Menschen ist es so, dass irgendwo im mittleren Drittel ein Mensch auf dem Seil wartet, der seine Hand nach einem ausstreckt. Und wenn sich diese beiden Hände berühren, wird das Seil zu einer sicheren Brücke, über die man nun nicht mehr alleine sondern gemeinsam weitergeht. Bei mir aber ist da niemand in Sicht. Manchmal glaube ich, jemanden zu sehen, und ich gebe mir alle Mühe und hole die letzte Kraft aus mir heraus, um zu seiner Hand zu gelangen. Um dann kurz vorher zu bemerken, dass es wieder nur eine Illusion war. Wie eine Fata Morgana in einer Wüste. Und ich bin auf einer verdammt langen Durststrecke, die einfach nicht enden will.
Viele Menschen werden glücklich, manche Menschen werden es nie. Und so, wie mein Leben bisher immer nur ein vager Akt auf einem Seil war, mit ständigem Hin und Her und Auf und Ab und Schweben und Fallen und das bis ins Extreme, ist wahrlich nicht zu erkennen, dass sich irgendetwas irgendwann mal einpendeln könnte, was bei mir einen längeren Zustand von Glück hervorrufen würde.
Nun fange ich mich wieder im Selbstmitleid selber auf. Vielleicht schaffe ich es irgendwann, mein Schicksal zu akzeptieren, aber solange man lebt und leben muss, gibt es auch immer wieder einen Keim der Hoffnung. Ach, das ist wie mit so einer Zimmerpflanze, jeder kennt das bestimmt. Jeder hat so ein Pflänzchen mal gehabt, ein Alpenveilchen oder ähnliches. Das Teil will einfach nicht gedeihen, trotz Gießen und Kümmern. Alle Blätter werden braun, man entfernt sie bis nur noch dieser Strunk übrig bleibt. Und irgendwann dann schaut man sich das genauer an und entdeckt, dass es so aussieht, als ob sich da ein neues, kleines, grünes Blättchen entfalten möchte. Das ist die Hoffnung. Bei regelmäßiger Pflege ist es möglich, wieder ein volles Blümchen zu ziehen. Aber es wird niemals so prachtvoll wie vorher werden. Es bleibt in der Regel ein schwaches, mickriges Veilchen, dessen Lebenserwartung mit jedem Mal geringer ausfällt.
28.12.18 11:29


Der Glaube versetzt Berge.

Wenn man nur die Gedanken so schnell aufschreiben könnte, wie man sie denkt... Dann wäre dieser Blog so richtig voll. Und ich würde nichts vergessen ehe ich es aufgeschrieben habe.

Ich hatte einen wunderschönen Abend mit Y.. Wir sind spazieren gegangen, da er immer mal abends mit dem Hund raus muss. Und ich habe heute kindfrei und da bin ich halt zu ihm gefahren. Muss er nicht immer herkommen. Ich kann es kaum glauben, was ich da tue, aber ich finde es toll und ich machte es ja nicht, wenn ich mir nicht sicher wäre. Doch da gibt es zwischen uns etwas, das mir Sicherheit suggeriert. Und ich glaube, dass es für ihn mit mir genauso sein muss, weil Menschen wie er ja wirklich auch unter Angst leiden, vor allem wenn es da um Herzensangelegenheiten geht.

Nein, sooo dumm bin ich doch nicht?! Oder hat er mich schon so weit manipuliert, dass ich mich nicht mehr auf mein Gefühl verlassen kann?...

Grundsätzlich bin ich misstrauisch. Ich glaube auch nicht alles direkt, was er mir so für Geschichten auftischt. Generell hinterfrage ich alles, was er sagt. Meist geschieht das, sofern möglich, unmittelbar in dem Augenblick, wo er es mir erzählt. Bei manchen (oberflächlichen) Themen kann es schon sein, dass er etwas hinzudichtet, oder etwas weglässt, um selbst besser dazustehen, was aber kein tragisches Ausmaß für mich hat.
Ich erlebe ihn auf der anderen Seite aber auch so schwach, und Narzissten zeigen niemals emotionale Schwäche, geschweigedenn würden sie das spielen. Und ich kann mich nicht so sehr täuschen. Ich weiß, dass ich einigermaßen intelligent bin, dass ich Menschen immer genau abchecke, bevor ich ihnen größeres Vertrauen schenke. Ich tue das nicht blindlings. Und was ich mir vorstellen kann, ist, dass ihm genau das an mir auch gefällt. Weil ich auch anders bin als der Großteil an Menschen. Weil er ist auch ein tiefgründiger Mensch, und er ist tief im Herzen verletzt, was aber niemand bemerkt und ich bin vielleicht die Einzige.
Ich kann so gut mit ihm umgehen wie sonst niemand. Ich lasse mir von ihm nicht alles gefallen. Ich traue es mir, Kritik zu äußern oder unangenehme Fragen zu stellen, obwohl ein Narzisst sowas ja überhaupt nicht leiden kann. Und ich weiß wie er dann reagieren kann... Aber Fakt ist: Bei mir bricht er ein!!! Er reißt sich richtig zusammen! Er weiß ganz genau, was er für eine Krankheit hat und er weiß auch, dass er vielleicht nicht mehr allzu viele Chancen im Leben bekommen wird, wie er eine Chance jetzt mit mir hat. Mit der er es schaffen kann, endlich einmal glücklich zu sein, indem er einfach so sein kann wie er wirklich ist, denn er ist todunglücklich mit seinem Leben, wie so viele seiner Art... Er ist ja auch nicht dumm!!! Es ist natürlich ein sehr, sehr harter Kampf, für uns beide. Aber im Grunde wissen wir, wofür es gut ist. Und ich will das. Und ich glaube an das alles! Und ich glaube, er will das auch.
20.12.18 22:37


Was soll ich schreiben, echt... Ein Auf und Ab... Bis in die Extreme... Bis an die Grenzen und darüber hinaus....

Ich wollt gestern schon was posten, aber ich hab es nur als Entwurf gespeichert...

Ich glaub immer noch an die Liebe... Die Frage ist nur ob die Liebe stärker sein kann als eine psychische Krankheit... Und auch daran glaube ich... Zumal ich ja weiß, was Sache ist... Und er weiß auch, dass ich Bescheid weiß... Und die zusätzliche körperliche Anziehung ist auch nicht zu verachten... Und das ist einfach nur Wahnsinn... Seine Küsse sind genau das, wovon ich immer geträumt habe... Aber wirklich!! Das ist das pure Glück. Pure Leidenschaft.
Ja, ich bin vielleicht naiv, ich bin vielleicht in der typischen Opferkategorie für ihn... Aber das ist es nicht, auch nicht für ihn...
Ich weiß es nicht, und diese Momente mit ihm sind so tief, so innerlich... Ich kann nicht glauben, dass er das nur spielt und erfindet...
Und er ist sich ja selber bewusst, dass er krank ist, und er denkt auch wirklich nach, vielleicht weil er in dem Alter dafür ist, ich weiß es nicht, aber mein Gefühl lag doch immer richtig, und er ist mit mir nicht wie mit anderen, nein! Er ist besser zu mir und er versucht mich zu verstehen, zu warnen, wenn auch nicht im ersten Moment. Amors Pfeil hat uns zum selben Zeitpunkt getroffen. Jetzt können wir nicht mehr ohne einander. Es ist ganz egal, was wir tun, und es hängt allein von uns ab und wenn wir beide das Glück wollen, dann bekommen wir es, und ich glaube wie gesagt daran. Er hat mir gestern erzählt, was sein Vater mit ihm in der Kindheit gemacht hat. Das ist tatsächlich ein Martyrium gewesen und es liegt auf der Hand, dass diese Erlebnisse ihn für sein Leben gezeichnet haben...

Ich bin psychisch ziemlich am Ende, nicht nur wegen ihm, sondern auch wegen meiner Tochter... und deshalb hab ich mich deswegen krankschreiben lassen... Der Doc hat auch noch die Aufnahme in die Tagesklinik beantragt... Was Ende Januar wahrscheinlich dann soweit wäre... Ja, damit wär ich sogar einverstanden... Morgen trotzdem erstmal zum JA... Ich kann das Kind nicht mehr betreuen... Ich kann ihr nicht geben, was sie braucht, weil ich selber zu sehr kaputt bin... Da muss was her, und es geht wirklich darum, das Beste für das Kind zu tun...
12.12.18 21:30


Die Menschen sind wirklich schlecht. Man kann wirklich niemandem trauen.

Da bin ich schonmal ne Woche nicht an der Arbeit (Urlaub), und trotzdem gibt es Stress um bestimmte Personen, und um mich geht es dabei natürlich auch wieder. Um das näher zu erläutern, muss ich kurz ausholen.
Ich hatte in der Woche zuvor heftige Konflikte mit einer Kollegin, mit DER Kollegin, die sich Y. unter den Nagel gerissen hat. Ich war mal wieder außer Rand und Band, könnte ich fast sagen. Ich hab mir ja schon oftmals (u.a. extreme) Ausraster geleistet. Nun hat die Kuh es geschafft, dass ich zum Chef musste. Das macht mir nix aus, nönö. Ja ok, vielleicht hab ich ein wenig gestichelt, aber mehr auch nicht. Und die rennt wegen jedem Furz gleich zum Chef und macht riesige Wellen. Nur gut, dass die Vorgesetzten mich als Arbeitskraft anscheinend ein bisschen zu schätzen wissen. Somit wird es für die Kuh nicht ganz so einfach, mich dort quasi rauszuekeln. Die bekommt nämlich jetzt auch mal selber eine vorn Deckel, weil sie auch oft Unruhe stiftet.
Alles in allem geht es dabei nur um Y.. Natürlich weist er jede Schuld von sich ab. Er habe ja gar nichts damit zu tun, wir die Frauen machten bloß Stress. Also, soviel habe ich schon herausgefunden: Er weiß, dass ER schuld ist, aber nie und nimmer wird er das zugeben oder sich selbst eingestehen. Er hat voll Angst. Er muss der perfekte Mann sein. Ich bin die Einzige, die manchmal seine schwache Seite zu sehen bekommt und die ganze Show durchschaut. Zumindest checkt er, dass mich die Gründe interessieren, warum er so ist, und dass ich sein Verhalten verstehe. Die Anderen nehmen ihn wahrscheinlich einfach so hin, aber das ist nicht das, was er braucht. Er ist wirklich intelligent, mega sogar, dass ich selbst nicht hinterher komme manchmal... Das macht mich leider auch manchmal misstrauisch. Weil man solchen Menschen eigentlich alles zutrauen muss.
Wo ich wieder beim Anfang wäre. Dass man niemandem trauen kann. Dass die Menschen schlecht sind. Und das sind sie. Und das ist vor allem unser Kollege D., der mal mein bester Kumpel war, mit dem ich in Berlin war, dem ich wirklich vertraut hab. Und er ist mit in den Stress an der Arbeit verwickelt. Und er hat mir ins Gesicht gelogen. Und er spielt ein falsches Spiel. Ihm ist alles egal. So hat er ein bisschen Fun daran, wie sich unser Dreiergespann immer wieder in die Wolle kriegt. Unterhaltung pur. Aber hey, wenigstens spiele ich dabei eine Hauptrolle, das ist besser als wie sonst immer nur Statist zu sein.

Und ja... Ich bin vielleicht wirklich dumm und naiv, aber ich weiß nicht, warum Y. abends sonst in der Kälte und mit Schnupfen hierher gelaufen kommt und später wieder zurück geht... Oder warum er mich überhaupt so oft besucht. Und mir dann die tollsten Küsse der Welt gibt und mir sein Herz offenbart. Was soll dieses unglaubliche Gefühl zwischen uns?!? Ich will das nicht verlieren.
30.11.18 00:14


Ist Liebe etwa kindisch? Ist das Kindergarten? Oder ist das etwas, das nicht jeder erfahren darf? Etwas, das Reife erfordert? Jeder sieht das doch anders. Ganz sicher. Manche sagen vielleicht, die Liebe ist ein Spiel. Andere sagen, es ist Schicksal. Manche sagen, es gibt gar keine Liebe. Anderen wird das Leben von Liebe erfüllt. Wer sie noch nicht erfahren hat, der weiß auch nicht, was Liebe ist. Manche Menschen erfahren das tatsächlich nie. Bei manchen löst sie den größten Schmerz aus und bei anderen das größte Glück. So ist das.
Ich kann nur von mir sprechen und von mir aus können mich alle für bekloppt halten. Ich liebe diesen verrückten, kranken, abnormalen Kanacken. Ich komme an ihn heran wie sonst niemand. Ich sehe mehr in ihm. Ich sehe alles. Ich sehe seine Seele. Und ich sehe vor allem, wie gut ich ihm tue. Ich habe so viel erreicht bei ihm. Er wollte nicht mehr leben. Er war drogenabhängig. Er war sich selbst egal. Das hat sich geändert. Ich bin sein Licht. Und er ist meins. Er hat sein Herz lange, lange Zeit versucht, kaputt zu machen. Er hat es gequält bis zum Gehtnichtmehr. Aber tot hat er es nicht gekriegt. Ich hole ihn zurück ins Leben. Wenn er glücklich sein möchte, dann kann er das mit mir. Die Entscheidung liegt letztendlich bei ihm. Aber ich glaube, er entscheidet sich richtig. Er ist mega intelligent und er ist auch sehr gefühlvoll. Die Gefühle, die er gerade erlebt, die machen ihn fertig, weil er es einfach nicht glauben kann, dass er sowas erfährt. Aber er weiß was es ist und er weiß auch, dass ich es mit ihm ernst meine. Er weiß genau, dass ich auch ein beschissenes Leben hatte und ich nix zu verlieren habe. Er weiß, dass ich immer für ihn da bin und ihm helfen will. Er ist immer noch ein Narzisst und er kann das nicht zu 100% ablegen, was ich im Übrigen voll verstehe, und ich habe einen riesen Respekt vor ihm, weil er bei mir wirklich anfängt, Vertrauen zu fassen und sich zu öffnen.
Vielleicht bin ich dumm, aber ich muss anscheinend diese Erfahrung machen. Und wie es ausgeht, das weiß niemand jetzt.
27.11.18 13:49


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