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Opfer

Ich habe mich gestern und vorgestern mit Y. getroffen. Er mag mich immer noch. Klar. Und er steckt so richtig in der Scheiße.
Ich sitze gerade im Garten und habe mir ne Pizza geholt und zische ein wenig Bier weg. Was soll ich schon machen. Die letzten Stunden in Freiheit. Am WE mit Kind allein und nächste Woche wieder arbeiten. Yes.
Mit Y. war ich gestern bei seinem Kumpel. Ist ganz nett und alles, aber der kokst halt und fragt ihn immer ob er was besorgen kann, verleitet ihn somit auch zum Konsum. Er hat nur nix genommen, weil ich dabei war. Er will es ja gar nicht, aber wie es eben so ist bei Abhängigen... Ich bin stolz dass er es nicht getan hat. Später haben wir noch geredet und er hat mir wieder ein klein wenig Einblick in sein Seelenleben gewährt. Er war richtig nervös. Ich weiß wie schwer ihm das fällt. Ich verstehe ihn komplett. Er erzählte mir, dass er immer denkt, er möchte sich das Leben nehmen. Er wollte am liebsten weinen, aber er schafft es nicht, seine Gefühle nach außen durchdringen zu lassen. Er verhindert es jedes Mal. Irgendwann krieg ich ihn! Ich weiß es, ich will es und es würde ihm helfen. Ich glaube, dass er wirklich nur mich hat, der er alles so erzählt. Er weiß ich verstehe ihn. Er hat trotzdem noch seine Hemmschwelle. Ich bleibe dran. Es kam zur späteren Stunde zu einer Eskalation, besser gesagt zu einem Ausweichmanöver. Er hat alle seine Gefühle wieder zerstört wie er es immer macht. Ein Ausländer fuhr mit seinem Rad am Auto vorbei. Er rief dem Typen etwas zu, der Idiot kam auch noch zurück. Alles was er wollte, war Probleme zu machen wo keine sind und seine Gefühle damit zu betäuben. Er stieg aus und ging auf ihn zu, pöbelte ihn an, schubste ihn ohne Grund. Ich wollte dazwischen gehen, er schubste mich auch weg. Das ging ein paar Mal. Gott sei Dank ist am Ende nix weiter passiert. Ich habe ihn gedrückt, wollte dass er sich beruhigt und mit mir redet. Aber in dem Zustand redet er nicht. Er hat mich nach Hause geschickt. Ich musste gehen, ohne dass ich es wollte. Ok. Ich habe keine Ahnung, wie es dann weiter ging. Ich hoffe nur, er ist dann auch nach Hause gefahren und hat nicht noch mehr Scheiße angezettelt. Ich möchte einfach nur, dass er weiß, ich bin für ihn da und er kann mir alles erzählen.
Ja, der Typ ist kriminell und hat Probleme, aber ich sehe das doch, dass da mehr dahinter steckt, dass er leidet, dass er nur nicht anders kann. Natürlich weiß ich auch, dass ich allein ihn nicht da rausholen kann, dazu braucht er selber auch einen extremen Willen. Es ist schwer. Aber ich gebe nicht auf, ich bin da wenn er mich braucht und er braucht mich.
Klar habe ich meine eigenen Probleme. Ich hab auch nur Probleme. Mein Herz will für Y. da sein, die Vernunft sagt, ich soll für meine Familie da sein. Tut es eigentlich irgendwas zur Sache, was ich will? Ich glaube, mein Willen ist völlig egal geworden. Was ich in meinem Leben will, spielt keine Rolle mehr. Nicht wegen ihm sondern wegen meinem Kind. Und alle wissen, ich wollte nie ein Kind. Ich fühle mich versklavt, für den Rest meines Lebens. Ich bin unter Druck, weil das Kind ne gute Mutter verdient hat. Ich darf überhaupt nicht mehr an mich selber denken. Nee das darf ich nicht und kann ich auch gar nicht mehr. Ich kann überhaupt nicht abschalten, komme nicht zur Ruhe. Weil ich immer dran denke, später hab ich das Kind wieder am Backen und dann spielen meine Bedürfnisse keine Rolle mehr. Ich muss mich aufopfern. Ob ich will oder nicht.... Und so verstreichen die Tage, Monate, Jahre...
29.6.18 13:04


Ich bin am Ende. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels. Ich bin am Abgrund angekommen. Wer oder was kann mir helfen? Ich habe mein Leben zuletzt selbst versaut. Mir kann niemand helfen. Genauso wie niemand Y. helfen kann. Ja er ist wieder da, seine Nummer geht wieder. Gemeldet hat er sich trotzdem nicht. Verdammt. Wieso renne ich so nem Psycho hinterher? Das macht alles nur noch schlimmer. Aber ich kann ihn nicht vergessen..
Was das Kind angeht, bin ich am Ende meines Geduldsfadens angekommen. S. will übers Wochenende in seine Stadt fahren. Das geht nicht gut. Ich kann für nichts garantieren. Ich habe schlimme Gedanken manchmal. Jede Nacht wacht das Kind außerdem auf. Ich kann einfach nicht mehr. Ein paar Schläge kann ich vertragen, aber was jetzt los ist, ist zu viel. Ich reiße mir den Arsch auf und es wird auch noch immer weiter drin rumgebohrt.
Nichts macht noch Sinn in meinen Augen. Ich habe keine Ahnung was ich noch will überhaupt. Mir ist alles egal. Ich krieg den Kopf auch nicht mehr frei von den ganzen Dämonen, die da rumgeistern. Ich nenn es einfach mal so.
Ich raste richtig schnell aus. Bin sowas von aggressiv. Ja das sehe ich sogar selber. Aber es scheint für mich alles gerechtfertigt. Als wenn alle gegen mich wären, was ich ja schon immer vermute, und nun zeigt es sich wirklich so. Wenn mir einer richtig dumm kommt, habe ich kein Problem mehr damit, mich zu prügeln. Sowas lag mir früher total fern. Ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen.
Ich weiß mir überhaupt nicht zu helfen außer mich Stück für Stück selbst zu zerstören. Immer mehr Alk. Immer mehr Rückzug. Am liebsten würde ich meinen Körper aufschneiden und mich selbst sezieren. Das zu sehen bringt mir Genugtuung.
Und viel mehr gibt es auch nicht zu sagen.. .
27.12.17 13:11


Wenn ich schonmal ein bisschen Zeit für mich habe, dann lege ich eben los und schreibe meine Gedanken nieder...
Ich sehe keinen Ausweg mehr.
Natürlich will ich das Beste für mein Kind. Aber die Frage, was das Beste ist, kann mir niemand beantworten. Klar sollte man meinen, ein Kind sollte bei der Mutter aufwachsen, noch besser bei beiden Elternteilen, aber die Mutter ist schon wichtig, besonders wenn man weiß, dass der Vater es alleine nicht gebacken bekommt. Und genau das beweist mir S. immer wieder aufs Neue. Er kann es nicht. Er kann gar nichts. Ich lobe mich selber nicht in den Himmel, weil ich nicht perfekt bin, aber ich mache mir immerhin noch Gedanken wie man besser sein könnte. Ja gut, ich will natürlich ne super Mutter sein, ich habe eine genaue Vorstellung davon, wie eine Mutter zu sein hat, jedoch merke ich, dass ich dazu gar nicht in der Lage bin. Also bin ich nicht besser als meine eigenen Eltern. Na ein bisschen besser vielleicht, aber nicht ausreichend. Was soll ich also tun? Mein Kind ist ein wundervolles Kind, so sensibel, so schlau. Es tut mir Leid, dass sie leben muss, vor allem, dass sie so leben muss wie sie lebt. Ich wollte nie einem Menschen ein Leben auf dieser Welt zumuten, denn das ist ein Verbrechen. Deshalb wollte ich kein Kind. Jetzt ist es da und ich miss zusehen, wie sie wie alle in dieses System gezwungen wird und sich einem Schlag vors Gesicht (bildlich) nach dem nächsten aussetzen muss. Es tut mir einfach nur Leid.
Letzte Nacht hatte ich deshalb wieder Streit mit S.. Er versteht mich nämlich mal überhaupt nicht, was ja nichts Neues ist. Er wollte lieber schlafen, statt mit mir zu reden. Ok. Dann ist er aber wieder dran wenn er nachher nach Hause kommt. Ja, aber wer hier das Problem ist, das bin ich. Ich trinke zu viel, ich hasse mich und ich hasse mein Leben. Jemand wie ich hätte niemals ein Kind bekommen dürfen. Das war der größte Fehler überhaupt, und wer ist Schuld, natürlich ich. Mit dieser Schuld kann ich noch weniger leben als mit der Tatsache Mutter zu sein. Es ist einfach so. Und alle, wirklich alle, wollen mich vom Gegenteil überzeugen. Aber es nützt nix. Ich werde keine gute Mutter sein, so sehr ich es auch will. Ich will nicht meine Jahre für ein Kind aufopfern, das hatte ich mir wirklich anders vorgestellt. Manche Frauen wollen das ja und sehen die Erfüllung im Kinderkriegen. Ich bin da halt anders. Aus mir macht man nicht mehr so ne Frau. Sorry. Ich bin anders. Und S. ist auch kein normaler Mann, kein Familienvater wie man sich ihn vorstellt. Wenn er das wäre, wäre alles vielleicht ein Stückchen einfacher. Nein, er macht es mir auch nicht leicht.
Wahrscheinlich ist es soweit, dass ich in ne Klinik muss. Schon wieder... Ok, es gibt Menschen, die sind viel öfter in ner Klinik. Aber ich weiß, dass es nichts bringt. Wenn man einmal in der Woche mit nem Psychologen spricht, kann nicht viel bei rum kommen. Ich bräuchte das jeden Tag. Und das bekommt man allenfalls in ner Privatklinik, was aber für meinereins unbezahlbar ist.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Ich werde mich mit der Situation erstmal so abfinden, so weitermachen, bis ich endgültig auf den Knochen gehe. Nächste Woche erstmal wieder arbeiten gehen, ich bin gespannt. Das werd ich schon schaffen.
Y. hat sich seither nicht mehr gemeldet. Seine Handynummer geht nicht mehr. Ich mache mir ein wenig Sorgen. Aber nicht zu viel. Ich mache mir keine Hoffnung. Ich weiß, was er für ein Mensch ist und er hat mehr mit mir gemeinsam als angenommen. Ich mache mir nur Gedanken, ob er sich nicht doch das Leben genommen hat. Es wäre so schade. Morgen müsste er, soweit ich weiß, wieder an der Arbeit sein. Ich werde mich dann erkundigen. Ach ist ja auch egal...
25.6.18 13:01


Das ist alles echt zu viel für mich. Ich bin nicht als Mutter gemacht. Ich stoße jeden Tag wieder an meine Grenzen. Ich will das alles gar nicht. Aber ne Wahl hab ich nicht mehr. Natürlich will ich meine Pflichten als Mutter gut erfüllen, jedoch ärgere ich mich dabei dermaßen, dass ich außer Kontrolle gerate und schlussendlich nicht viel mehr als ein psychisches Wrack bin. Ich habe gedacht, die schlimmste Zeit hätte ich hinter mir, aber falsch gedacht...
24.6.18 20:04


Ich weiß auch nicht, ich bin irgendwie selbst total verzweifelt... Ich jage einem Ideal nach, das ich nie sein werde.
Die Tage vergehen, nichts passiert...
Dritte Woche krank.
Morgen Termin bei ner Kinderpsychologin.
Meine Familie bin ich jetzt auf alle Fälle los. Mit Kontaktabbruch habe ich ja schon lange spekuliert. Jetzt gibt es an der Durchsetzung keinerlei Zweifel mehr. Die Leute sind für mich gestorben. Ein bisschen Leid tut es mir persönlich um meine Mutter, aber wenn sie so unsensibel ist und an Märchen glaubt, und sie meine und meiner Tochter Glaubwürdigkeit in Frage stellt, dann muss sie mit den Konsequenzen leben. Wir müssen es ja auch. Wir müssen kämpfen, wir müssen einmal mehr kämpfen, und es war ohnehin schon nicht leicht...!
Aber die können noch froh sein! Dass wir (einzig zum Wohle des Kindes!!) von einer polizeilichen Strafanzeige (erstmal!!!) absehen. Gewisse Personen gehören auf jeden Fall bestraft. Je nach Verlauf der Dinge könnte man den Weg mit der Anzeige aber etwa erneut durchdenken.
Für einen Neuanfang fehlt jetzt eigentlich nur noch ein Ortswechsel. In dieser Stadt gibt es nichts mehr für mich und für uns. Das gestaltet sich aber schwierig und wird wahrscheinlich noch ein bisschen dauern.
Zur Zeit ist einfach überall Baustelle.
Mit dem Alk, das konnte ich bisher natürlich nicht durchziehen. Soll heißen, ich bin den ganzen Tag am Trinken.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Ich weiß nicht wohin mit mir.
19.6.18 23:04


Ja, ich weiß. Ich baue eine Scheiße nach der anderen. Aber vielleicht konnte ich so den Anfang einer Veränderung erzwingen...
Ich denke, mit S. ist es endgültig vorbei. Und das wäre auch besser so. Denn die Streitereien bekommt auch das Kind mit. Und Eins führt zum Anderen... Es ist einfach so, dass mir S. nichts mehr Recht machen kann, ich kann kaum noch seinen Anblick ertragen. Ich liebe ihn nicht mehr.

Wenn ich ehrlich bin (und das bin ich ja!), erkenne ich mich selbst nicht mehr wieder. Vielleicht liegt das am Alk. Ich habe jetzt mal wieder beschlossen, mit dem Mist aufzuhören, weil ich gemerkt habe, dass er meine Probleme auch nicht löst und es ist denkbar, dass meine Aggressionen daher rühren. Wenn ich erstmal wieder trocken bin und evtl ne neue Wohnung habe, kann es eigentlich nur wieder bergauf gehen.

Y. ist vor lauter verstrickter Lügen und Verzweiflung mal wieder abgehauen in sein Heimatland. Es wurde ihm anscheinend wieder alles zu viel. Und dann komm ich noch und knalle ihm Dinge an den Kopf, die mal so gar nicht gehen für einen Menschen wie ihn, der verliebt ist und seine Gefühle mal absolut nicht zulassen kann! Tja, ich mache sein Spiel nicht mit. Ich bin die Ehrlichkeit in Person und genau die bekommt er von mir! Und irgendwo ist da unterschwellig doch etwas Hoffnung versteckt, er könnte sich mir noch mehr anvertrauen...
Ich glaube, das zwischen mir und ihm ist was ziemlich Besonderes und er spürt das irgendwo auch. Natürlich nichts überstürzen und schon gar nichts erwarten. Er rief mich gestern ausm Ausland an, daher weiß ich es. Das Gespräch war neutral und kurz angebunden. Mal sehen, ob oder wann er sich wieder meldet...
15.6.18 21:55


Rauswurf

Also gut.
Gestern hatte ich wieder einen totalen Ausraster. Fast wie zuletzt an der Arbeit, nur noch schlimmer.
Opfer war S..
Ich hab mich immer weniger unter Kontrolle. Meine Nerven sind ohnehin extrem strapaziert und S. schafft es mit Leichtigkeit, immer noch einen drauf zu setzen. Tja, sein Pech. Er ist ein richtiger Dussel, Träumer und Realitätsverkenner. Er versteht mich nicht, kommt nicht mit mir klar und wird es auch nie. Dennoch möchte er die Trennung nicht. Inzwischen? Keine Ahnung, seit dem Vorfall haben wir nicht geredet. Ich hab ja die Schnauze schon lange voll. Er hört nicht zu, er ist nur verpeilt, er lebt in seiner Welt.

Wir waren gestern mit dem Auto unterwegs. Er saß hinten neben dem Kind. Ich hatte einen Beutel mit diversen Sachen drin dabei. Ich wollte, dass er die Trinkflasche fürs Kind herausholt. Das Kind wollte nicht trinken. Ok. Ich schaute kurz nach hinten und er hatte schon wieder mein Handy in der Zerre und machte Fotos. Das war zu viel! Tausend mal hab ich ihm gesagt, er soll die Finger von meinem Telefon lassen und er solle sich ein eigenes Smartphone kaufen, wenn er ständig Bilder machen will. Er verstand wieder alles falsch. Er glaubte, ich schimpfe weil er nicht die Flasche rausgeholt hat, rechtfertigte sich, dass das Kind keinen Durst habe. Ich sagte, ich habe das schon mitbekommen, aber das sei kein Grund stattdessen mein Handy rauszuholen. Er fühlte sich zu Unrecht angegriffen und beleidigte mich.
Meine Fahrweise wurde unmöglich, ich wurde wütend. Dieser Mann kann nicht mit mir umgehen! Es ist schwer, mit mir umzugehen, das streite ich nicht ab, aber wenn er es nicht schafft ist er nicht der Richtige. Zumal dieses Thema schon so oft zum Streit führte und immer wieder muss er es auf die Spitze treiben. Alles, wirklich alles, muss ich ihm immer wieder sagen und immer wieder macht er es falsch oder vergisst es. Dieser Mann ist zum großen Teil mit verantwortlich für meine derzeitige angespannte Lage. Ich bereue es, mit ihm ein Kind zu haben und ohne das Kind wären wir schon lange, lange nicht mehr zusammen!!! (Ich selbst sage mir ja eh schon länger, dass wir nur noch zusammen wohnen).
Ich fuhr also zur nächsten Gelegenheit rechts ran. Ich wollte ihn rauswerfen und aussetzen. Ich stieg aus, öffnete die hintere Tür und zerrte ihn aus dem Auto. Ich verpasste ihm einen leichten Schlag vor den Kopf, woraufhin er sich schützend auf den Boden warf, als wäre es ein richtiger Boxhieb gewesen. Wieder mal ein Zeichen, dass er ein totaler Waschlappen ist. Eigentlich wollte ich ihn weiter verprügeln, aber ich sah die Notwendigkeit mich erstmal um das schreiende Kind zu kümmern. Während ich auf dem Rücksitz kniete bekam ich einen Tritt in den Allerwertesten von ihm verpasst.
Das Kind hatte sich beruhigt, ich stieg wieder ein und fuhr ohne S. weiter. Er tat mir kein bisschen Leid. Er hatte Glück, dass er seine Geldbörse einstecken hatte, sonst hätte er so richtig die Arschkarte gehabt um wieder nach Hause zu kommen, denn wir waren weiter weg.
Es kommt ja nur gar so oft vor, dass er wie ein Frisör aus dem Haus geht, ohne alles. Und das ist auch so ein Punkt, wo ich denke, das kann nicht sein!! Er denkt nicht mit, er denkt nur von 12 bis Mittag! Es kann immer irgendwas sein, erst Recht wenn man ein Kind dabei hat. Er ist ein Dilettant, er kann gar nichts!! Nichts, was ein Vater vielleicht können sollte... Wir müssen mit dem Kind konsequent sein und uns durchsetzen, aber auch das ist schon lange ein Trauerspiel mit ihm. All meine Energie, die ich da hineinsetze, wird von ihm immer zunichte gemacht! Er hält sich nicht an das was wir besprochen haben und macht mir somit doppelte Arbeit! Das ist ein Fass ohne Boden. Er trägt maßgeblich zu meiner Gereiztheit bei! Ohne ihn bin ich besser dran, tausend %ig.
15.6.18 11:32


Was ich mir so überlegt habe... Wenn eine narzisstische Persönlichkeitsstörung als nahezu unheilbar gilt... Dann muss das auch für andere Störungen gelten. Wenn sich das Ganze schon von Kindheitstagen an so entwickelt hat, dann hat sich im Laufe der Zeit der Charakter so gefestigt, dass daran wirklich nichts mehr zu rütteln ist. Vielleicht können manche Personen einsehen, was an ihnen anders und etwa falsch ist. Sie können ihr Verhalten lernen zu ändern, aber sie werden immer die Person sein, die sie sind. Es wird ihnen innerlich immer schlecht gehen, weil sie nicht sein können wie sie sind, da dies nur zu Problemen führen würde. Ich spreche da auch für mich selbst. Von wegen Psychotherapie. Klar, Verhaltenstherapie. Mehr als das Verhalten kann man nicht ändern, aber was heißt das? Man ändert sich, um mit anderen Menschen irgendwie halbwegs klarzukommen. Jedoch tut das dem Betroffenen immer weh und es fällt ihm immer schwer, er muss immer zurück stecken, egal was er tut.
Man kann im Endeffekt nur lernen, mit der Störung zu leben. Für manche bedeutet das, dass sie sich von Therapie zu Therapie hangeln, für andere, dass sie sich irgendwann das Leben nehmen und für noch andere, wie mich, bedeutet das die lebenslange gefühlsmäßige Einsamkeit, die ich wohl akzeptieren muss.
Man ist immer darauf angewiesen, dass die Menschen hinter die Fassade schauen und versuchen einen zu verstehen. Aber wann ist das schonmal gegeben? War es nicht so, dass der erste Eindruck zählt? Und wer hat schon das Interesse, einer psychisch kranken Person auf den Zahn zu fühlen, wenn es so viele bessere, wichtigere und vielversprechendere Dinge gibt, die man tun kann?
Und selbst wenn es mal vorübergehend besser läuft oder man Aussicht auf Verbesserung hat, irgendwann wird man von seinem gestörten Ich wieder eingeholt. Das verschwindet nicht, es ist Teil der Person.
In dem Sinne... Prost!
14.6.18 13:05


Narzisst

So wie es aussieht, habe ich es bei Y. mit einem Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu tun. Ich habe mich erkundigt. Es ließ mir alles keine Ruhe. Ich bin mir sicher, dass er an dieser Störung leidet. Scheiße. Nun liest man ja wirklich nichts Gutes über solche Menschen und wahrscheinlich kann man diesen Menschen nicht helfen, weil ihnen selbst die Einsicht fehlt. Auf jeden Fall waren viele Aussagen von ihm irgendwann widersprüchlich, er hat immer irgendeine andere Ausrede gefunden und sobald man ihn vorsichtig darauf angesprochen hat, wurde er wütend, aggressiv und redete überhaupt nicht mehr mit einem. Er spielt ein Spiel. Er braucht Aufmerksamkeit. Alles dreht sich um ihn. Er kann sich nicht von seinen anderen "Geliebten" trennen, warum wohl, weil er sie braucht, weil sie ihm helfen und dumm sind und ihn immer wieder bestärken und nicht erkennen, was dahinter steckt. Ich bin froh, dass ich es erkannt habe. Ok ich bin kein Arzt oder Psychologe, aber ich habe ne gewisse Ahnung und schon immer Interesse für sowas gehabt, zumal ich selbst auch gestört bin, nur anders. Das ganze fügt sich zusammen wie ein Puzzle. Natürlich ist ihm das alles andere als Recht! Denn sein Spiel und seine Lügen könnten auffliegen und das will er tunlichst vermeiden, koste es was es wolle!! Er ist ein großartiger Schauspieler. Er ist sau intelligent. Und er weiß, dass ich ihn durchschaut habe. Und ich weiß, dass ich mich eigentlich von ihm fernhalten sollte. Aber weil ich irgendwie auch total bekloppt bin und glaube zu meinen, dass er sich mir gegenüber (wenn auch nur) geringfügig geöffnet hat, habe ich Hoffnung, an ihn, an sein Herz, heranzukommen. Er weiß, dass ich sein Spiel nicht mitmache. Er hat zur Zeit den Kontakt mal wieder wegen einer Lappalie abgebrochen. Wenn er sich wieder bei mir meldet, weiß ich, er mag mich vielleicht wirklich. Ich habe so viele Abende mit ihm verbracht, er hat mir mehr erzählt als irgendwem anders. Und er weiß, dass ich auch psychisch krank bin und ihn möglicherweise verstehen könnte. Zumindest habe ich ihm gesagt, dass ich ihn verstehe, weil ich es auch tue. Ich kann sein Verhalten nachvollziehen. Jeder Andere hat höchstens drei Fragezeichen über seinem Kopf schweben. Natürlich bin ich mir der Gefahr bewusst. Narzissten machen alle Menschen kaputt und krank, die sich mit ihnen einlassen. Ich bin auch ziemlich fertig und meine Krankschreibung beruht bestimmt zu einem Teil auch darauf. Er macht nur Probleme an der Arbeit. Aber jetzt habe ich erkannt, wieso das alles so ist und ich kann dadurch ein bisschen aufatmen. Ich muss mich selber schützen, das weiss ich. Aber was ich von ihm gesehen habe, das kann nicht alles gespielt sein. Er hat sich ein Stück geöffnet. Er will mir nicht wehtun, das konnte ich spüren. Aber er würde das niemals sagen. Er sagte ich sei zu wertvoll für ihn, was ich jetzt auch verstehe. Anders kann er nicht mitteilen, dass er mich eigentlich verschonen will. Er weiß genau, was er für ein Unheil anrichtet. Sein Kopf ist ständig am Arbeiten. Er versucht krampfhaft, sein Lügengerüst aufrecht zu erhalten, was soll er auch sonst tun? Der Mann ist völlig am Ende, kommt nicht klar. Dass er wegen einer Krankheit nicht mehr lange leben würde, erscheint mir auch mehr und mehr suspekt. Vielmehr spielt er mit dem Gedanken, sich selbst das Leben zu nehmen, weil sich alles zuspitzt und verkompliziert und er weiß nicht wie er da raus kommt. Ja, wahrscheinlich ist ihm nicht zu helfen. Auch wenn es blöd ist, aber ich glaube immer noch, ihm ein bisschen helfen zu können, jedoch renne ich ihm nicht hinterher wie bisher. Wenn er merkt, dass er mir vertrauen kann, kommt er vielleicht wieder. Ich hoffe es. Mir ist egal, was er abzieht. Ich konnte einen Teil seines wahren Ichs bereits sehen und ich möchte davon noch mehr sehen. Es interessiert mich. Aber das geht nur, wenn er zumindest für mich auf sein Herz hört und mich aus seinen Psychospielen raushält...
12.6.18 11:17


geistiges Wirrwarr...

Ich bin ja begeistert, dass myblog endlich mal wieder aufrufbar ist... Inzwischen hab ich zwei Einträge auf meinem PC verfasst, die ich mal eben hier rein kopiere. Im Nachhinein merke ich, dass da auch viel Dünnschiss dabei ist und es hat sich schon wieder einiges geändert, was dann aber nachher im nächsten Post kommt.


Vom 08.06.18:
Ich bin seit ner Woche krank geschrieben, nachdem an der Arbeit eine Situation eskaliert war. Heut war ich nochmal beim Doc. Er hat es verlängert. Eigentlich wollte er 2 Wochen machen, doch er hat sich bestimmt im Kalender verklickt. Jetzt sind es noch drei.

Mir geht es schlecht, psychisch. Aber richtig fette. Ich bin emotional überhaupt nicht mehr belastbar. Es ist als würde mein Herz auf einer Straße liegen und ständig fahren Autos drüber. Aber es ist zäh und klopft immer weiter anstatt kaputt zu gehen.
Ich bin angespannt, total gereizt und aggressiv.

Ich brauche Abstand. Abstand von allem. Zeit, um meine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Gleichzeitig möchte ich die ganze Zeit bei Y. sein. Ich bin die Einzige, die ihn versteht, und die einzige Person, der er sich gegenüber ein bisschen öffnet. Klar, er ist auch psychisch krank. Und genau deshalb sehe ich es als unabdingbar an, dass ich versuche ihm zu helfen, weil ich irgendwo in ihm einen Willen spüre und ich weiß genau, wie aussichtslos alles für ihn scheint und ich bin der helle Punkt am Horizont für ihn. Und was ich für ihn fühle ist einzigartig und von ganz tief drinnen. Und entgegen aller Vernunft und Ratschläge bin ich für ihn da.
Und entweder ist das mit ihm wirklich etwas von großer Bedeutung und ich werde es allen Kritikern beweisen... oder man kann sagen, ich bin eine total naive Spinnerin, paranoid, schizophren oder sonstwas.

Wahrscheinlich hab ich viel zu wenig gebloggt in der letzten Zeit, was dazu beigetragen hat, dass sich in mir vieles angestaut hat, was ich eigentlich hätte loswerden müssen. Leider finde ich aber auch nicht genug Zeit um mir den Stress von der Seele zu schreiben. Vielleicht kann ich die kranke Zeit dafür ein wenig nutzen.
Wirklich darüber reden kann ich eh mit niemandem. Das versteht niemand und alle sagen mir, ich mache einen Fehler. Auch Frau P. hat mir geraten, ich solle mich um mein Leben kümmern, und mir damit sogleich ein Ultimatum gesetzt. Sie wird also die Arbeit mit mir beenden, sollte ich mich nicht umentscheiden. Ok.

Der eine Abend, als Y. und ich uns zum ersten Mal küssten, da saßen wir in einem weißen Bus und zwischen uns hat alles gestimmt. Da ist wirklich der Funke übergesprungen, und gestern hat er mir quasi gesagt, dass es bei ihm auch der Tag im Bus war, an dem es um ihn geschehen war. Und ich habe glaub ich schon mal geschrieben, was mir in dem Moment damals durch den Kopf ging, so von ganz allein und aus meinem Herzen kommend. Das ist jetzt drei Monate her.
Und nein, ich kann das nicht aufgeben. Ich liebe ihn und er liebt mich, und ich will das und ich will es richtig!
Btw hab ich in Berlin was richtig Gutes zum Rauchen bekommen.



Vom 09.06.18:
Wahrscheinlich bin ich wirklich eine Spinnerin. Oder einfach nur krank.
Bin ich paranoid? Hab ich Wahnvorstellungen? Oder trügen mich mein Gefühl und Realitätssinn etwa doch nicht?
Wenn ich jetzt mal wirklich ganz, ganz ehrlich bin... Dann weiß ich nicht, was Realität ist und was ich vielleicht völlig falsch wahrnehme. Ich bin psychisch krank. Und ich habe mich mit meinen Aggressionen nicht unter Kontrolle. Oder es ist alles einfach nur ein bisschen viel.
Die ganzen Umstände haben dazu geführt, dass ich wieder reif für die Klapse bin. Es prasselt alles auf einmal so richtig krass auf mich herab. Ich kann mal aufzählen:
-verliebt in nen Ausländer
-jeden Tag Streit mit S., weil wir nicht miteinander klarkommen
-ich will die Trennung, er nicht
-verliebt in nen psychisch kranken Ausländer
-meine Tochter berichtet von Missbrauch
-meine Familie streitet alles ab und erhärtet Verdacht durch Verhaltensweisen
-verliebt in nen kriminellen Ausländer
-meine Tochter ist mitten in der Trotzphase und hört überhaupt nicht
-ich bin endlos gereizt und verliere schnell die Kontrolle
-immer noch verliebt in den Ausländer
-S. schiebt alles auf meinen missbräuchlichen Konsum von Alk und Cannabis
-S. sieht bei sich selbst überhaupt keine Schuld
-der Ausländer ist auch in mich verliebt


Update folgt.
12.6.18 10:17


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